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Aktuell

>>> Aktuelles zum Corona-Virus

 

ein neuer pizzaofen auf dem Leiernareal

Letzten Sommer haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Leiern überdurchschnittlich viel Zeit auf dem geräumigen Areal unserer Institution verbracht. Dabei entstand die Idee, einen Pizzaofen zu bauen, den unsere Arena nebst der grossen Feuerstelle bereichern könnte. Flugs haben sich ein paar Köpfe zusammengesteckt und einen Plan aufgestellt, wie so ein Vorhaben konkret umgesetzt werden könnte. Zum Glück konnten wir auf das Fachwissen eines Praktikanten setzen, der als Maurer genau wusste, wie man so einen Ofen baut. Bei der Umsetzung des Projektes bekam er tatkräftige Unterstützung von weiteren Mitarbeitenden der Leiern. Der Pizzaofen ist prächtig herausgekommen und Kinder, Jugendliche und Erwachsene begeistert er in jeder Hinsicht. Denn: Was geht schon über eine feine Pizza aus dem Holzofen, mit frischem Pizzateig und den Lieblingszutaten zubereitet?

 

Ausflug Team Services  

Am 16. September 2020 war es wieder soweit: Das Team Services versammelte sich zum jährlichen Teamausflug. Nach den vergangenen Monaten freuten wir uns auf die kleine Auszeit und starteten frühmorgens in Richtung Zentralschweiz.
Der Weg führte uns dieses Jahr auf den Pilatus. Ausgerüstet mit Maske und Desinfektionsmittel erreichten wir per Gondelbahn den Gipfel, wo es eine Stärkung bei Kaffee und Gipfeli gab. Die Alpendolen hatten eine besondere Sympathie für uns (oder wohl eher für unsere Gipfeli), und leisteten uns dabei Gesellschaft.
In geselliger Atmosphäre und schönen Rundgängen auf den Felswegen genossen wir die Aussicht auf Berge und Seen. Gegen Mittag fuhren wir zur Mittelstation Fräkmüntegg wo uns ein halbstündiger Fussmarsch auf die Alp Gschwänd brachte. Dort wurden wir mit Älplermagronen und Apfelmus verwöhnt.
Später am Nachmittag musste natürlich noch die rasante Rodelbahn, ihres Zeichens die Längste der Schweiz, ausprobiert werden.
Gut gelaunt und mit vielen schönen Aussichten kehrten wir zur Feierabendzeit wieder zurück nach Gelterkinden.
Ein herzliches Dankeschön an alle für den gelungenen Tag.

 

SCHULANFANG 2020

Bei strahlend schönem Sommerwetter konnte am 10. August in der Schule Auf der Leiern ins neue Schuljahr gestartet werden. Als Folge der noch immer aktuellen Corona-Situation musste der Schulstart in diesem Jahr leider ohne Beisein der Eltern stattfinden. Im Freien, auf dem roten Turnplatz, fanden sich am Montagmorgen die Schülerinnen und Schüler klassenweise und mit genügend Abstand ein. Musikalisch umrahmt durch Beiträge aus den eigenen Reihen wurden in einer kleinen Zeremonie die einzelnen Klassen vorgestellt. Anschliessend zogen sich die Klassen in ihre Klassenzimmer zurück und nutzen den ersten Schultag, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. Im Verlauf des Tages entstanden durch die geschickten Hände der Schülerinnen und Schüler auch diverse bunten Girlanden, welche nun unser Foyer zieren und an den ersten Schultag erinnern.

 

ALPLAGER 4.- 6. AUGUST, ALP LAUELI, ADELBODEN

Voller Vorfreude fuhren vier Leiern-Kinder und drei Mitarbeitende der Gruppe Ahorn dieses Jahr wieder ins Alplager. Der kleinere Teil der Gruppe wusste bereits von der letztjährigen Teilnahme was sie erwartet. Der grössere Teil jedoch, konnte kaum erwarten, die vielbeschriebene Alp und unseren Schlafplatz im Heulager mit den eigenen Augen und Sinnen wahrnehmen zu können.

Auf der Hinfahrt hielten wir erneut am Hängebrückenbeizli und genehmigten uns ein ausgiebiges Picknick – natürlich inklusive Spaziergang über die beeindruckende Hängebrücke und einer heissen Schokolade, da das Wetter leider nicht sehr sommerlich war. 

Auf der Alp angekommen, richteten wir sogleich unsere Schlafplätze im Heulager ein. Wir verteilten alle Decken und kuschelten uns sofort ein, um uns vor der Kälte zu schützen. Das leckere Walliser-Raclette von Fritz und Susanne und die gemütliche Stube wärmten uns wieder auf. Die erste Nacht sollte laut den Alpleuten die kälteste des Sommers werden. Dank dem super Raclette und der Vorfreude auf die nächsten Tage spürten wir die Kälte kaum. Nach dem Abendessen klarte der Himmel auf. Gesehen haben wir die gesamte Bergkette des Tals sowie wie die eindrücklichen Engstligenfälle mit Abendrot und Alpenglühen bei einem langen Spaziergang bis zum Eindunkeln. Es war wunderschön! Müde und mit schönen Aussichten auf den nächsten Tag krochen wir in die Schlafsäcke, warteten bis uns die Wärme durchströmte und schliefen ein.

Am nächsten Morgen wachten wir bei strahlendem Sonnenschein auf. Wir schälten uns aus dem Schlafsack und den Decken und gingen sogleich in die warme Stube von Fritz und Susanne, wo uns ein wunderbares, selbstgemachtes Frühstück, mit allem was das Herz begehrt, erwartete.  Wir unterbrachen das Essen nur kurz, um Katja, der Käserin, bei der Herstellung von Alpkäse zuzuschauen. Wir waren beeindruckt von der Ruhe und Präzision, mit welcher sie arbeitete. Am Ende durften wir sogar ein bisschen frischen Käse probieren. 

Gestärkt vom Bauernfrühstück starteten wir ins Tagesprogramm – eine Abfahrt der Sillerenalp auf Trottinetten! Nach einer kurzen Instruktion ging’s sogleich los. Wunderbar war es, auf den Alpabwärts den Fahrtwind zu spüren und das Panorama zu geniessen. Durch den kurzfristigen Verlust eines Kindes wurde das Vergnügen jedoch getrübt. Als wir dank dem Einsatz der Bergbahnen wieder zusammenfanden, war es bereits Nachmittag. Bei der zweiten Abfahrt ereignete sich leider ein folgenreicher Sturz zweier Kinder. Eines musste die Nacht im Notfall im Spital Frutigen verbringen. Beim anderen wurde am nächsten Tag ein Bruch diagnostiziert. Diese Turbulenzen wühlten alle Teilnehmenden sehr auf, und nach dem Nachtessen und einer kurzen Spielrunde schliefen alle Kinder dementsprechend früh ein.

Am letzten Lagertag teilten wir uns in zwei Gruppen. Vier nahmen die Seilbahn zur Engstligenalp, genossen ein feines Mittagessen und entspannten sich beim Steine suchen und klopfen. Die anderen mussten ihre Verletzungen abschliessend untersuchen lassen. Danach kehrten sie mit unserer Teamleitung nach Adelboden zurück, um die anderen abzuholen. Auch sie konnten noch einmal die Landschaft und ihr verdientes Essen im Restaurant geniessen.

Die Heimreise zog sich in der Hitze und Stau hinaus. Doch auf der Baselbieter Seite des Jura’s angekommen, bedauerten wir, dass alles so schnell vorbei war. Gerne hätten wir noch mehr vom einfachen Leben auf der Alp und voneinander erfahren. Dies war der letzte Besuch auf dieser Alp, da im nächsten Jahr der Sohn des Ehepaars die Alp übernimmt und wahrscheinlich keine Übernachtungen mehr anbieten wird. 

 

GRUPPE AHORN - SOMMERLAGER ISELTWALD

Die Gruppe Ahorn verbrachte ihr Sommerlager im schönen Iseltwald BE am Brienzersee. Der Brienzersee lud einige Male zum Baden ein - und der See war eine wirkliche Abkühlung (bei ca. 18°C). Am Dienstag gingen wir auf das Niederhorn und konnten diesen Berg mit gemieteten Trottinett hinunterfahren, was allen grossen Spass machte. Am Mittwoch besuchten wir die tiefe Beatushöhle bei kühlen 10°C. Innen so auch aussen zeigte sich der Weg zum Eingang der Höhle als wunderschön. Am Donnerstag besuchten wir einen Tierpark und nutzten die Badi am Brienzersee. Dabei zeigten die Kinder ihre Sprungkünste auf dem Sprungbrett. Da das Wetter am Freitag das erste Mal schlecht war, gingen wir gemeinsam nach Bern und dort ins Bernaqua. Am Samstag stellten wir einen selbstgedrehten Film zu Ende und nutzten das schöne Wetter in der Badi am Brienzersee. Am Sonntag kam der zweite Teil des Ahorn-Teams und wir assen gemeinsam Z'Mittag. Danach fand die Übergabe vom Team 1 an das Team 2 statt.

In der zweiten Lagerwoche hatten wir grosses Wetterglück.

Am Sonntagnachmittag zeigten die Kinder dem neuen Team Iseltwald und die Seebadi.

Am Montag stand eine 2-stündige Wanderung dem Brienzersee entlang zu den Giessbachfällen an. Alle Kinder konnten gut mithalten und mussten nur zwischendurch ein wenig motiviert werden. Dann musste die Maskenpflicht umgesetzt werden und alle über 12-jährigen bekamen eine Maske. Dies war noch ein wenig ungewohnt, aber irgendwie auch spannend. Mit der Standseilbahn ging es hoch zu den Fällen. Danach durfte das Hotel besichtigt werden und die Rückfahrt erfolgte mit dem Schiff (natürlich wieder mit Maske). Am Dienstag fuhren wir mit dem Auto auf den Ballenberg und nutzten die Sternschnuppenkarte für den gratis Eintritt. Die Kinder waren sehr interessiert an den alten Häusern und fragten viel nach der alten Lebensweise. Es war spannend die alten Werkzeuge zu besichtigen und sich deren Einsatz zu überlegen und auch die Sonderausstellung über die Kuh fand grossen Anklang.

Am Mittwoch war Shoppingtag in Interlaken und alle Kinder durften sich aus den Nebenkosten Kleidungsstücke leisten in der Höhe eines vorher bestimmten Betrages. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Ringgenberg zu einem Badesee. Am Donnerstag mieteten wir zwei Motorboote und schipperten auf dem Brienzersee. Alle durften sich einmal als Kapitäne betätigen. Am Abend stand das obligate Abschluss-Nachtessen im Restaurant an, wozu sich alle schick machten und den schönen Platz im Seegarten genossen.

Der Freitag war Pack- und Putztag und schon fuhren wir wieder mit vielen neuen Erlebnissen und Erfahrungen auf die Leiern retour.

 

GRUPPE ATHENE - SOMMERLAGER FALERA

Am Montag machten wir uns nach einem ausgewogenen Frühstück auf den Weg nach Falera. Am Walensee legten wir die erste Pause ein, inklusive Abkühlung im See. In den Bergen angekommen freuten wir uns über das wunderschöne Lagerhaus. Ein renoviertes Bauernhaus am Rande von Falera, eine „alte Dame“ wie es die Besitzerin liebevoll nannte. 

Die Region ist bekannt für viele tolle Freizeitaktivitäten.  Auch wir wollten uns diese natürlich nicht entgehen lassen. Am Caumasee badeten wir im wunderschönen blauen Wasser, spielten Volleyball und fuhren mit dem Pedalo über den See. Auch das Stand-Up-Paddling kam bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut an. Beim Wandern hatten wir eine tolle Aussicht auf die Rheinschlucht und konnten uns prima im Crestasee abkühlen, ein weiterer Bergsee in Flims. An einem anderen Tag erkundeten wir Chur, den Hauptort des Kantons Graubünden. 

Gerne grillierten wir bei traumhafter Aussicht ins Tal oder kochten uns gemeinsam etwas Leckeres. Natürlich kam es bei dem herrlichen Wetter zu vielen Wasserschlachten in unserem grossen Garten, den wir jeweils auch für das leckere Frühstück an der morgendlichen Sonne nutzten.

 

GRUPPE KOLIBRI - SOMMERLAGER VEYSONNAZ

Dieses Jahr verschlug es die Gruppe Kolibri nach Veysonnaz im Kanton Wallis. Am Ende einer engen und kurvigen Bergstrasse bezogen wir auf ungefähr 1400 m.ü.M. ein modernes Chalet mit einem atemberaubenden Blick auf die Berner Alpen.

Auch das Wetter meinte es fast die ganzen zwei Wochen gut mit uns. Dies bot uns die Gelegenheit die imposanten Berge und Landschaften auf ausführlichen Wanderungen näher zu erkunden oder über die Stege und Treppen der Durnand Schlucht mit ihren aussergewöhnlichen Wasserfällen zu spazieren.

Doch die Region rund um Sion besticht nicht nur durch die zahlreichen tollen Wanderwege, sondern ebenfalls durch etliche weitere, einzigartige Sehenswürdigkeiten. So hatten wir die einmalige Chance eine Fahrt in einem kleinen Ruderboot über den grössten unterirdischen See Europas zu geniessen oder die Stollen und Schächte der legendären Salzbergewerke von Bex zu erkunden.

Zwischen all diesen absoluten Highlights suchten wir immer wieder die Abkühlung in den tollen Freibädern von Nendaz und Sion oder schlemmten uns durch üppige Grillbuffets auf dem Balkon unseres Chalets – und dies, wie gesagt, immer mit dem phänomenalen Panorama der Walliser Berge!

 

GRUPPE PHÖNIX - SOMMERLAGER SAAS GRUND

Die Gruppe Phönix verbrachte eine Lagerwoche im wunderschönen Saas-Tal im Wallis. Wir durften ein tolles Lagerhaus mit freundlichen Gastgebern in Saas-Grund auf über 1500 m.ü.M. beziehen. Von dort aus starteten wir unsere Unternehmungen. Am Anfang der Woche waren wir mit den Gondeln auf dem Hohsaas auf 3145 m.ü.M. Was für ein Ausblick! Der Panoramaweg bot uns bei bestem Wetter Aussicht auf 18 Viertausender und lieferte interessante Details zu den Namen und der Erstbesteigung der hohen Berge. Als wir uns auf den Weg zur Weissmieshütte machten, hüpfte dann auch noch ein junger Steinbock an uns vorbei. 

Wir besuchten im Verlauf der Woche Saas-Fee wo wir Tennis und Minigolf spielten, sowie die Aussicht auf die Berge und Gletscher bei einer Glace oder einem Spaziergang geniessen konnten. Die Abende verbrachten wir mit Kochen oder Bräteln in Saas-Almagell. Dort stiessen wir auf einen hübschen Ort, mit einem Teich und einem kleinen Beachvolleyball-Feld, der zum Verweilen einlud. 

Als Highlight der Woche besuchten wir Zermatt. Das Wetter spielte mit und so konnten wir den berühmtesten Berg der Schweiz bestaunen. Natürlich durfte ein Selfie mit dem Matterhorn nicht fehlen. Beim Besuch im Seilpark konnten unsere Jugendlichen ihre Kletterfertigkeiten und ihre Schwindelfreiheit so richtig testen, was sichtlich grossen Spass machte. Wir verweilten noch eine Weile in Zermatt und genossen die Atmosphäre der Berge und des geschäftigen Städtchens, bevor wir uns schlussendlich auf den Heimweg machten.

 

GRUPPE PROVENCE - SOMMERLAGER BASEL-LAND & SAAS GRUND

Das zweiwöchige Sommerlager der Gruppe Provence fand in diesem Jahr an zwei Orten statt.

In der ersten Lagerwoche war die Wohngruppe Provence im Zentrum Auf der Leiern der Ausgangspunkt für Ausflüge in der Region Basel-Land. So zog uns das heisse Wetter zum Beispiel ins Schwimmbad, oder wir kürten den besten Minigolfspieler auf der Minigolfanlage in Kaiseraugst. Den Höhepunkt der ersten Lagerwoche bildete eine Wanderung durch das wilde Kaltbrunnental, wo wir am Flussufer im Wald grillierten. Die Kinder genossen dabei das Sitzen am Lagerfeuer oder kletterten an den nahegelegenen Felsen.

Natürlich fieberten aber alle Kinder dem Moment entgegen, an dem es endlich «richtig» ins Lager ging. Reiseziel war ein wunderschönes Chalet in Saas-Grund im Wallis mit imposantem Blick auf die Berge. Es blieb aber nicht beim Betrachten der Berge, sondern wir erkundeten die Bergwelt auf drei Wanderungen. Die Kinder zeigen dabei Durchhaltevermögen und wurden dafür mit neuen Erlebnissen belohnt. Sie fanden z.B. glitzernde Mineralsteine, beobachteten kletternde Steinböcke und wagten sich in das eiskalte Wasser eines Bergsees.

Das schöne Wetter sorgte dafür, dass wir uns viel draussen bewegten. Ob beim Fussballmatch oder beim Frisbeespielen, die Laune war über die gesamten Tage sehr gut und die gemeinsamen Aktivitäten schweissten die Gruppe zusammen. Sowohl die Betreuer, wie auch die Kinder kehrten nach einer Woche zufrieden und leicht wehmütig nach den tollen Bergerlebnissen ins Flachland zurück.

 

GRUPPE SIRIUS - SOMMERLAGER fLUMSERBERGE

Wir konnten uns am Montagmorgen pünktlich auf den Weg in Richtung Flumserberg machen und haben auf dem Weg am Walensee einen Zwischenhalt eingelegt. Das regnerische Wetter vermochte unsere Stimmung nicht zu trüben. Angekommen im Lagerhaus wurden die Zimmer bezogen und die Umgebung erkundet. 

Am zweiten Tag haben wir uns in Richtung Seebad aufgemacht, wo wir den ganzen Tag hindurch das schöne Wetter und das kühle Wasser genossen haben. 

Am dritten Tag unternahmen wir eine kleine Wanderung und erkundeten die umliegenden Berglandschaften. Am Ziel angekommen, haben wir uns mit einer leckeren Glace belohnt. Am Abend haben wir Würste übers Feuer gehalten und den Tag mit einem schönen Grillabend ausklingen lassen. 

Am Donnerstag gingen wir wiederum ins Seebad, wo wir uns abkühlen konnten. Nach einer Portion Pommes ging es zum Lagerhaus zurück, wo einige Kids noch zum Fussballplatz liefen um zu kicken, bis die letzten Energiereserven aufgebracht waren. 

Freitags gingen wir ins Hallenbad in Flums, wo die einen Kids die eigens gefertigte Holzkonstruktion bewunderten, sie bestiegen und von ganz oben ins Wasser sprangen. Andere wiederum beobachteten das Ganze aus sicherer Distanz. 

Die zweite Lagerwoche begann mit einem Spaziergang zur Rodelbahn Flumserberge. Von unserem Lagerhaus aus waren wir ca. 45 Minuten unterwegs. Oben in der Station angekommen, durften wir uns auf eine Sesselliftfahrt und anschliessend auf die Talabfahrt mit der Rodelbahn freuen. Leider war es oben in den Bergen sehr kalt und neblig, weshalb wir vorsichtig und langsam fahren mussten. Unten angekommen waren wir froh, dass es wieder ein wenig wärmer war, jedoch begann es auch zu regnen und wir freuten uns auf eine wärmende Dusche im Lagerhaus.

Der Dienstag war ein angenehm warmer Tag. Wir beschlossen daher, für einmal eine Badi, anstelle des Sees, zu besuchen. Wir gingen in das Geisseparkbad in Bad Ragaz. Dort hatten wir viel Platz zum Fussballspielen, Turmspringen und rutschen. 

Da das Rodeln am Montag grösstenteils im Nebel verschwand, haben wir beschlossen, das ganze nochmals bei schönem Wetter zu versuchen. Nun durften wir eine Rodelfahrt unter strahlend blauem Himmel geniessen und anschliessend in der Sonne eine leckere Glace essen. 

Der Donnerstag war das Highlight der zweiten Lager Woche. Endlich war es so weit. Endlich fand diese Aktivität statt auf die alle gewartet haben. Das Downhill-biken ☺ Die Bikes und die dazugehörige Ausrüstung wurden gemietet und ab gings auf die präparierte Downhill-piste. 

Zwei Wochen Lager waren nun vorbei und es war Zeit, adieu zu sagen. Das Lager beendeten wir mit einem gemütlichen Abend im Lagerhaus und einer feinen und wohlverdienten Pizza. 

 

RÜCKKEHR ZUR «NEUEN NORMALITÄT» das (hoffentliche) Ende der Corona-Krise – Juni 2020

Die Rückkehr der Schule zum Normalbetrieb am 11. Mai 2020 brachte für alle Beteiligten einige Erleichterungen. So konnten sich die Kinder und Jugendlichen endlich wieder mit ihren Freunden und Freundinnen von anderen Wohngruppen treffen und sich auf dem Gelände der Leiern auch wieder freier bewegen. Wenn auch noch keine Ausflüge ins Dorf oder weiter weg möglich waren, so lösten die neuen Freiheiten doch eine grosse Vorfreude auf die per Anfang Juni in Aussicht gestellte Aufhebung der gesamten Massnahmen des Bundesrates aus.

Nun ist es endlich soweit und wir alle dürfen uns wieder «normal» bewegen. Besuche im Zoo, im Kino oder im Schwimmbad sind wieder erlaubt, ebenso das langersehnte Fussballtraining. Auch die beliebten Sommerlager der Wohngruppen können nun definitiv durchgeführt werden; die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Und auch in der Schule ist Normalität eingekehrt. Die Kinder und Jugendlichen werden wieder in ihren Klassen unterrichtet und freuen sich schon sehr auf die bevorstehenden, langen Schulferien.

Gemeinsam haben wir die schwierige Zeit gut gemeistert und uns einer, noch nie dagewesenen, Herausforderungen gestellt. Auch wenn jetzt wieder (fast) alles möglich ist, so werden wir doch eine «neue Normalität» haben. Einiges werden wir nicht mehr so machen wie vor der Corona-Krise, dafür Neues in unseren Alltag übernehmen oder Bewährtem mehr Aufmerksamkeit schenken.

So oder so werden wir mit der «neuen Normalität» leben lernen (müssen), geniessen wir sie!

 

Aktuelle schulische Tagesstruktur - anlässlich der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat auch vor unserer Schule nicht Halt gemacht. Als der Bundesrat am 13. März den schweizweiten Lockdown beschloss, hatte das grosse Auswirkungen auf unsere Institution. Während an allen öffentlichen Schulen ab Mitte März der Präsenzunterricht eingestellt wurde, hatte die Betreuung und die Beschulung in den Kinder- und Jugendheimen des Kantons grundsätzlich weiterzulaufen.

Um die vom Bundesrat erlassenen Massnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus einhalten zu können, also die Durchmischung von Erwachsenen und Kindern so gering wie möglich zu halten, wurde die herkömmliche Schulstruktur aufgehoben und die Lehrpersonen und Therapeuten fix einer Wohngruppe zugeteilt. Lehrpersonen und Therapeuten bieten nun eine schulische Tagesstruktur mit geregeltem Schul- und Betreuungsalltag für die Kinder und Jugendlichen «ihrer» Wohngruppe an. Regelmässige Sequenzen von Unterricht und Beschäftigung finden entweder in den Klassenzimmern oder auch im Freien statt. Die Nutzung der verschiedenen Räumlichkeiten der Leiern, drinnen und draussen, soll sicherstellen, dass sich die jeweiligen Gruppen nicht zu nahekommen oder sich gar vermischen. Wir sind überzeugt, mit unseren Massnahmen auf dem richtigen Weg zu sein.

Externe Schülerinnen und Schüler kommen bis auf Weiteres nicht zur Schule. Kinder und Jugendliche, die zu Hause betreut werden, erhalten von den Lehrpersonen passendes Unterrichtsmaterial, so dass sie den Anschluss an die Schule nicht verlieren. Zudem stehen die Lehr- und die Bezugspersonen in regelmässigem Austausch mit den Eltern.

 

Kiosk während der Corona-Zeit

Da unsere Kinder und Jugendlichen nicht mehr ins Dorf gehen sollen, um ihr Sackgeld am Kiosk zu „verputzen“, haben wir kurzerhand einen internen Kiosk eingerichtet. Allerlei Leckereien sind hier zu günstigen Preisen zu haben. Im Angebot hat es Snickers, Mars, Gummibärchen, Maltesers usw. Auch Salziges ist zum Verkauf angeboten. Die Kinder und Jugendlichen können zeitlich gestaffelt zum Kiosk kommen und sich mit den feinen Sachen eindecken. Auch vereinzelte Mitarbeitende haben schon von diesem Angebot profitiert.

 

Praxisziel – Ernährungsprojekt

Infolge dieser aussergewöhnlichen Zeit erschliessen sich uns völlig neue Möglichkeiten. Diese Zeitfenster gilt es zu nutzen.

Spielerisch haben wir uns auf der Gruppe Ahorn mit dem Thema gesunde Ernährung auseinandergesetzt. Was braucht es für eine gesunde Ernährung? Und wie viel Zucker hat eigentlich Cola oder gar eine Packung Fleischkäse? Und wieso gibt es schnellen und langsamen Zucker? Anschliessend kümmerte sich die eine Gruppe um ein leckeres und gesundes Zvieri. Es gab ein Frozen-Joghurt mit Beeren.

Währenddessen hat die zweite Gruppe schon mal den Brotteig für das Pitabrot hergestellt. Nach dem Zvieri gab es als Abschluss ein Online-Quiz, um das Wissen unserer neuen Ernährungsexperten auf Herz und Nieren zu überprüfen. Der Erstplatzierte gewann - trotz gesunder Ernährung - etwas für seine «Naschbox». Es war ein gelungener Nachmittag!

 

Sea Life in Konstanz

Das Piratenschiff „Leiern“ machte sich an einem Samstag auf den Weg, die unergründlichen Tiefen des Ozeans zu erkunden. Dabei durchquerten sie Gletscherhöhlen und Gebirgsbäche, fuhren vorbei an einem tropischen Riff und durchquerten das Rote Meer. Sie sahen eine Vielfalt von Fischen. Clown-Fische, Piranhas, Feuerfische und Riesenpacus waren nur ein Teil dessen, was sie alles gesehen haben. Sie begegneten Riesen-Rochen und Ammenhaien, Seepferdchen und Quallen, Muränen und Seesternen.

In der interaktiven Schildkröten-Rettungsstation halfen sie gestrandeten Schildkröten, wieder gesund zu werden. Sie gaben ihnen Namen, wiegten sie und gaben ihnen zu essen. Danach konnten sie die Schildkröten wieder ins Meer entlassen. Die Antarktis war ihr letzter Erkundungsort, wo sie auf Pinguine stiessen.

Es gab zwar nichts Materielles zu erobern, jedoch war diese Reise faszinierend und wunderschön.

 

Ausflug in die Blindenführhundeschule Allschwil

Am 9. Januar 2020 fuhren wir mit zwei Klassen Richtung Allschwil zur Blindenführhundeschule. Am Zielort angekommen, begrüsste uns Frau Giuseppina Barone freundlich und erklärte uns, was wir in den nächsten zwei Stunden erwarten durften. Zunächst waren die Kinder und Jugendlichen etwas erstaunt, dass Frau Barone – eine sehbehinderte Mitarbeiterin der Schule – an diesem Morgen unser Guide sein würde. Bald konnten unsere Schülerinnen und Schüler jedoch feststellen, dass Frau Barone den Weg durch das Schulgelände mit ihrem Langstock gekonnt meisterte und mit ihren fachlichen Ausführungen und Erklärungen uns Zuhörerinnen und Zuhörern zu begeistern vermochte.

Die Führung begann mit einem Kurzfilm über die Blindenführhundeschule Allschwil. Ein wunderschöner, informativer Film - umrahmt mit tollen Bildern und Videoaufnahmen von Hunden beim Spielen, bei der Arbeit und bei Patenfamilien - zog alle Anwesenden im Filmraum in den Bann. Begeistert vom gesehenen Videomaterial ging es weiter in die Welpenabteilung. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich – verständlicherweise - kaum von den süssen, insgesamt 11 Wullis trennen. Es ging weiter in den Pflegeraum, wo die Hunde jeweils gereinigt und gepflegt werden. Anschliessend führte uns Frau Barone in die Garage. Wir bestaunten zahlreiche Busse mit etlichen Hundeboxen, und erfuhren, dass diese Fahrzeuge von den Ausbildnern für Ausflüge mit den Hunden benutzt werden. Kurz darauf befanden wir uns plötzlich in einem der zahlreichen Hundezimmer wieder. Diese dienen als Doppel-Schlafzimmer für jene Hunde, die während der Ausbildung in der Schule übernachten. Kurz vor der Pause dann hatten wir das grosse Vergnügen, Frau Barone’s Blindenführhund kennenzulernen. Zorrino, ein 8 ½ jähriger schwarzer Labrator Retriever ist seit sechs Jahren an Frau Barone’s Seite. Zorrino genoss sichtlich unsere Streicheleinheiten. Auch die eher ängstlicheren Kinder fanden einen guten Zugang zum freundlichen Zorrino. Zum Abschluss trafen wir im Auslaufgehege auf quirlige Vierbeiner, welche sich sofort zur Rampe begaben, damit wir sie sehen, streicheln und beobachten konnten.

Mit vielen tollen Eindrücken und schönen Begegnungen traten wir den Rückweg an. Wir danken der Blindenführhundeschule Allschwil, insbesondere Frau Barone, für die interessante Führung und das uns ausgehändigte Infomaterial. Ein grosses Lob geht an unsere Schülerinnen und Schüler, welche interessiert Fragen stellten, aufmerksam zuhörten und sich während der gesamten Führung vorbildlich verhielten.

 

weihnachtsfeier

Am Freitag 13. Dezember 2019 durften wir eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier mit den Eltern unserer Kinder und Jugendlichen erleben. Wir freuen uns jedes Jahr auf die vielen Besucher, das gemeinsame Musizieren und Singen und das anschliessende Zusammensitzen bei einem einfachen, aber feinen Nachtessen.

 

Samichlaus

Am 05. Dezember 2019 war der Samichlaus auf der Leiern zu Gast. Er kam extra einen Tag früher, um noch möglichst viele Kinder anzutreffen. Es war ein bitterkalter Tag. So war er froh, dass er sich in die warmen Stuben oder ans romantische Lagerfeuer begeben konnte um die Kinder der verschiedenen Wohngruppen zu treffen. Wie jedes Jahr gaben sich im Vorfeld alle Kinder sehr unbeeindruckt, als es aber Abend wurde, nahm bei manchem die Nervosität zu und man wartete gespannt, bis die Glocke des Schmutzlis zu hören war. Meist hatte der Samichlaus Positives zu berichten und seine «Verbesserungsvorschläge» teilte er den Kindern vertraulich mit, so dass niemand in eine peinliche Situation kam. Dies wurde sehr geschätzt. Ebenso freuten sich alle über die mitgebrachten Chlausesäckli die jedes Kind erhielt. Viele Kinder freuten sich auch, dass sie dem Samichlaus ihr gelerntes Värsli aufsagen durften und waren nachher stolz auf ihren Mut.

Auch in diesem Jahr wurden die Chlausensäckli von den Damen des Kiwanis-Clubs, Schloss Binningen, sorgfältig zusammengestellt, verpackt und gesponsert. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

 

Ausflug nach Basel in den St. Jakob Park

Am Sonntag den ersten Advent stand ein Ausflug in den St. Jakob Park, auch unter dem Namen «Joggeli» bekannt, auf dem Programm. Acht Kinder und vier Erwachsene machten sich anfangs nachmittags auf den Weg zu ihrer ersten Etappe, welche im «Trafico» stattfand. Dort angekommen, trafen wir Herrn Schällibaum und der ehemalige FC Basel Spieler genoss mit uns einen kleinen Apéro. Dabei hatten wir Zeit, um ihn ein wenig über seine Erfahrungen als Profi, sowie auch seine jetzige Rolle im Basler Nachwuchs auszufragen.

Bevor wir uns auf den Zug begaben, durften wir alle gemeinsam noch ein Foto mit Herrn Schällibaum machen, welcher sich danach von uns verabschiedete. Es stellte sich im Verlauf des Tages heraus, dass dies für viele der Kinder eine völlig neue Erfahrung war, denn die meisten waren bis anhin noch nie im Stadion vom FC Basel gewesen. Wir merkten schnell, dass dieses Spiel enorm wichtig für beide Mannschaften war, denn das Stadion war mit über 30`000 Zuschauern gut gefüllt und die Stimmung war enorm fesselnd.

Auch das Spiel selber hatte enorm viel zu bieten. Der FC Basel gewann gegen die Berner Young Boys verdient mit 3:0. Nun trennen die beiden Mannschaften nur noch einen Punkt und das Rennen um die Meisterschaft ist wieder enorm spannend. Der Ausflug war mit seinen vielen Eindrücken sehr anstrengend. Als wir uns auf die Heimfahrt begaben, konnte man uns die Erschöpfung an den Gesichtern ablesen, jedoch waren alle sehr positiv gestimmt und der ganze Ausflug hatte allen Beteiligten enorm viel Spass gemacht. Wieder auf der Leiern angekommen, verwöhnte uns die Gruppe Ahorn noch mit einem Teller Pasta und danach konnten sich alle Kinder wieder ihren gewohnten Abendprogrammen widmen.

Herzlichen Dank an Stefan Wolf von der Stiftung Next Sport Generation in Oensingen, der diesen tollen Anlass organisiert und ermöglicht hat!

 

Kurzlager Alp Laueli Adelboden, 6. - 9. August 2019

Um die langen Sommerferien noch ein bisschen zu versüssen fuhren in der letzten Feriendienstwoche fünf Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Gruppen und drei Mitarbeitende der Gruppe Ahorn ins Berner Oberland.

Auf der Hinfahrt machten wir einen Stopp in Spiez und besuchten die dortige Badi bei schönstem Wetter und wunderbarer Bergsicht. Es wurde Wasserrutschbahn gefahren, im Pool geschwommen und ein Bad im Thunersee genommen. Später verdunkelte sich der Himmel und wir zogen uns schnell an und rannten zum Bus. Noch beim Einsteigen begann es zu regnen und goss in Strömen. Durch diesen Wasserfall fuhren wir nach Adelboden. Dort tröpfelte es nur noch und wir genehmigten uns die versprochene Glace.

Und dann ging die Fahrt noch höher hinauf auf die Alp Laueli. Dort wurden wir herzlich von den Alp- und Bauersleuten Susanna und Fritz begrüsst. Alle waren gespannt auf unseren Schlafplatz im Heulager in der kleinen Scheune. Es wurde eine Buben- und eine Mädchenseite bestimmt und die Wolldecken über das Wildheu ausgebreitet. Es benötigte einige Liegeversuche bis es alle bequem fanden.

Zurück bei der Hütte wurde Fritz beim Melken der 12 Kühe mit vielen Fragen eingedeckt. Und überhaupt, haben Menschen auch Zitzen? Die kuhwarme Milch schmeckt komisch und Kuhausscheidungen stinken gar nicht so. In der warmen Alphüttenstube wurde uns ein köstliches Essen serviert. Draussen regnete es, und wir machten es uns beim Licht der Petrollampen gemütlich.

Zurück in der Schlafscheune kuschelten wir uns in die Schlafsäcke ein. Für einige Kinder war es das erste Mal, dass sie in einem Schlafsack schliefen. Zugedeckt mit Wolldecken hatten wir eine gute Nacht und konnten den Regen auf das Dach prasseln hören, den Wind im Wald und die Kühe mit ihren Glocken auf der Weide. Ungewohnt war es aber doch, immer wieder gepiekst zu werden vom Heu.

Am frühen Morgen begann der Generator für die Melkmaschine zu laufen. Somit stand endlich wieder Strom zur Verfügung, die Handyakkus konnten geladen werden. Danach durften wir bei der Käseproduktion zuschauen und immer wieder vom entstehende Käse probieren.

Leider regnete es immer noch. So änderten wir das Programm und verbrachten den Morgen im gemütlichen Heulager, die Einen am Handy, die Anderen bei Gesprächen und Geschichten. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Bus nach Frutigen ins Tropenhaus. Die Ausstellung über die Störe war nicht für alle gleich interessant. Da war es im Treibhaus mit den tropischen Bäumen und Früchten doch besser. Auf dem Rückweg machten wir einen Halt bei einer langen Hängebrücke über den Fluss Engstligen und genehmigten uns ein Zvieri. Zurück auf der Alp Laueli wurde nochmals beim Melken zugeschaut und geholfen beim Milch hochtragen. Auch das Nachtessen war wieder sehr fein. Aus Erfahrung gelernt, schüttelten wir alle Wolldecken vor dem Schlafengehen nochmals aus und die zweite Nacht war noch viel erholsamer als die erste.

Am nächsten Morgen gab es endlich wieder Sonnenschein. Nach dem Frühstück wurde gepackt, das Heulager aufgeräumt und wir verabschiedeten uns von den gastfreundlichen Alpwirten Susanna und Fritz. In Adelboden bestiegen wir die Gondelbahn auf die Silleren. Die einen mieteten dann ein grosses Trotti um den Berg mehrmals hinunter zu rasen, die anderen machten eine Wanderung auf dem Höhenweg bis ins Restaurant Hahnemoos. Dort trafen wir uns alle und assen gemeinsam auf der Sonnenterasse zu Mittag. Es war heiss und wir benötigen den Schatten der Sonnenschirme.

Gegen Abend machten wir uns auf den Rückweg in die Leiern und kamen wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken zurück.

 

Wilder Westen auf der Leiern - leiernfest 2019

Am 6. September 2019 fand das traditionelle Leiernfest statt; dieses Jahr unter dem Motto «Wilder Westen». Das Leiernfest ist immer wieder eine gute Gelegenheit, der Leiern einen Besuch abzustatten, einen Blick hinter die Mauern der Institution zu werfen, alte Bekannte zu treffen oder sich ganz einfach unterhalten und verwöhnen zu lassen.

Diverse attraktive Spielestände und Angebote luden die grossen und kleinen Besucherinnen und Besucher zum Ausprobieren, Spielen und Verweilen ein. Und auch das Küchenteam hatte sich viel Feines zum Thema ausgedacht: Chili con Carne, Veggieburger, Pommes Frites, Kartoffelsalat oder Hot Dog, aber auch feine Crêpes und würziges Kebab standen auf der Speisekarte.

Tolle musikalische Darbietungen von Kindern und Jugendlichen sowie Mitarbeitenden der Leiern und den «Wild Bunch» begeisterten und wussten das Publikum bestens zu unterhalten.

Die Gebäude und das Gelände der Leiern wurden mit viel Liebe zum Detail für das Fest hergerichtet. Viele verschiedene, bunte Dekorationen gaben dem Anlass einen passenden Rahmen und liessen die Besuchenden eintauchen in die Welt des Wilden Westens.

Es war einmal mehr ein gelungenes Fest in wild-westlicher Stimmung, welches Gross und Klein zu begeistern wusste. So long, bis zum nächsten Leiernfest.

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Leiernfest 2019

 

AUSFLUG TEAM SERVICES

Am 11.September 2019 fand der diesjährige Team Tag Services statt.

Treffpunkt war die Bäckerei Sutter in Pratteln. Nach einer Stärkung bei Kaffee und Gipfeli freuten sich alle auf den bevorstehenden Besuch im Zoo Mulhouse.

Die schön angelegte Zooanlage im benachbarten Elsass beherbergt Wildtiere und Vogelarten aus aller Welt. Im Gegensatz zum Zoo Basel gibt es aber einige andere Affen- und Vogelarten zu bestaunen, die am Rheinknie nicht beobachtet werden können. Highlight war definitiv das Gehege mit den Riesenschildkröten. Nebst der vielfältigen Tierwelt gibt es im Park auch viele exotische Pflanzen- und Baumarten zu bestaunen.

Bei einem leckeren Mittagessen in der Auberge au Zoo fanden gute Gespräche und ein lockerer Austausch statt.

Dem ganzen Team ein herzliches Dankeschön für den gelungenen Tag.

 

Gruppenausflug Ahorn - Affenberg Kintzheim

Bei wärmender Sonne konnten wir am Mittwoch mit unseren Kindern das Gruppenweihnachtsgeschenk zum Affenberg einlösen. Die Vorfreude war gross, musste jedoch wegen eines Staus auf sich warten lassen. Zum Glück kamen wir mit nur einer kleineren Verspätung dann doch noch beim Affenberg an. Nachdem sich alle Kinder mit einer Handvoll Popcorns an der Kasse ausrüsten konnten, betraten wir das Gehege der freilaufenden Berberaffen. Der Entscheid, die erhaltenen Popcorn den Affen zu übergeben oder nun doch selbst zu essen, stellte die Kinder jedoch gleich vor die nächste Herausforderung. Am Ende konnten wir den Tag mit einem Kreuzworträtsel abschliessen, bei welchem die Kinder nochmals ihr erlerntes Wissen testen konnten. Mal schauen ob sich einer von unseren neuen Affenexperten noch den Hauptpreis (ein Plüschäffchen) ergattern wird!

 

Start ins neue Schuljahr

Am Montag, 12. August war auch in der Schule im Zentrum auf der Leiern - wie in allen andern Schulen im Kanton - Schulstart. Nach sechs Wochen Sommerferien mit spannenden Sommerlagern, abwechslungsreichen Ferien in der Leiern oder mit den Eltern kamen alle Kinder und Jugendlichen erholt und ausgeruht wieder in die Schule zurück. Der Start ins neue Schuljahr bedeutete für einige Schülerinnen und Schüler auch ein Wechsel der Klasse, konnten sie doch nachrutschen und stolz die Plätze derjenigen übernehmen, welche die Schule im Juli verlassen haben. Bei den Kleinsten durften wir erfreulicherweise drei Neuzugänge begrüssen, welche unsere Basisstufenklasse vervollständigen.

Mit grossem Einsatz haben alle Kinder und Jugendlichen am ersten Schultag nach dem offiziellen Start zusammen mit ihren Lehrpersonen viele farbige Windräder gebastelt, welche nun das Foyer der Leiern schmücken.

Allen einen guten Start ins neues Schuljahr und viel Freude und Erfolg beim Lernen.

 

40 Grad im Schatten

Auch dieses Jahr verbrachten einige Kinder und Jugendliche ihre Sommerferien ganz oder zumindest teilweise im Internat. Bei den sommerlichen Temperaturen zog es natürlich auch uns meist ins Schwimmbad oder an den Badesee, um dort Abkühlung zu finden. Doch was machen, wenn das Thermometer selbst um 20.00 Uhr noch 37 Grad anzeigt?

Wir machten aus der Not eine Tugend und verlegten das Nachtlager kurzerhand nach Draussen. Aus den von der Hitze geplagten Kindern wurden kleine Entdecker, die am nächsten Tag voller Stolz von ihrer ersten Nacht im Zelt, von gerillten Marshmallows und vom Sternenhimmel erzählten.

 

Sommerlager 2019

GRUPPE AHORN - BOSCO DELLA BELLA

Dieses Jahr ging die Gruppe Ahorn erneut freudig nach Bosco della Bella in Ponte Cremenaga (TI). Wir wurden schon fast wie Einheimische begrüsst. 
Ein Riesen-Highlight für die Kinder, wie schon letztes Jahr, war natürlich der italienische Markt in Luino (IT). Dort gab es viel zu sehen und zu kaufen. 
In Caslano sprangen wir vom Steg wunderbar in den See. Dieser war unser beliebtester Platz zum Baden. 
Das Verzascatal ist sehr bekannt und auch für uns war es eine grosse Attraktion, diesen Ort zu besuchen und ins kalte Wasser zu springen.

Die Jugendlichen unserer Gruppe hatten sich einen Shoppingtag im Fox Town gewünscht, ein grosses Einkaufszentrum. Dabei haben sie sich gegenseitig modisch beraten. Die jüngeren Kinder unserer Gruppe vergnügten sich in Riva San Vitale in dieser Zeit mit Baden.
Alle halfen stets tatkräftig mit und hatten auch im Lager ihre Ämtli, wie z.B. Abtrocknen, nasse Tücher aufhängen und Tisch decken. Abwechselnd kamen sie mit, um einzukaufen und halfen die Einkäufe in die Häuser zu tragen.

In Bosco della Bella gab es ein Countryfest, an welchem sich die Kinder und Jugendlichen vergnügten und das Tanzbein schwangen und in Caslano mieteten wir ein Motorboot, auf dem jeder einmal Kapitän sein durfte.

Als Fazit ist erfreulich zu erwähnen, dass das Lager eine grosse Abwechslung für die Kinder war und sie sich sehr darauf freuten. Aufgrund einer funktionierenden Gruppendynamik verlief es sehr harmonisch und alle unterstützten sich tatkräftig. Die Anlage im Waldgebiet war sehr beruhigend und der italienische Charme des Tessins wirkte sich positiv auf alle Lagerteilnehmenden aus.

GRUPPE ATHENE - BOSCO DELLA BELLA

Die erste Woche stand ganz unter dem Motto» Wo finden wir die nächste Abkühlung», sei dass im Pool auf den Campingplatz oder in den vielen verschiedenen Seen im Tessin. Da wir so nahe bei der italienischen Grenze hausten, konnten wir mit dem Bus nach Luino an den grossen Markt fahren. Jeder kaufte nach herzenslust ein und wir schlugen uns die Bäuche mit Pizza und Gelato voll. Den Tag darauf ging es nach Locarno hoch auf den Berg, die wunderschöne Aussicht geniessen. Als Abschluss der ersten Woche fuhren wir ein weiteres Mal nach Luino und assen monströse Pizzen und genossen den warmen Sommerabend am See.

Zu Beginn der zweiten Woche gab es ein kleines «Western Festival» und brachte nicht nur die Könner, sondern auch uns Nichtkönner dazu, das Tanzbein zu schwingen. Aber nicht einfach so – Nein! «Line Dance» war das Thema. Also ab auf die Bühne und versuchen nach zu tanzen. Alle hatten sehr viel Spass.

Ein weiteres grosses Highlight dieser Woche, war der Ausflug nach Mailand. Ganz klischeehaft gingen die Jungs sich das grosse Fussballstadion San Siro anschauen, die Mädels gingen auf eine kleine Sightseeing-Tour und danach shoppen.

Die letzten Tage äusserten die Kinder/ Jugendlichen den Wunsch noch die Zeit am Pool zu geniessen. Dies taten wir dann auch ausgiebig. Die Kinder konnten spielen, baden oder sich noch ein wenig sonnen. Zum Abschluss gingen wir noch einmal in Luino eine leckere Pizza essen.

Gruppe Kolibri - LUNGERN

Die Gruppe Kolibri verbrachte dieses Jahr das Sommerlager oberhalb von Lungern im Kanton Obwalden mit wunderschöner Aussicht auf den Lungernsee. Das idyllisch gelegene Lagerhaus am Waldesrand lud bei schönem Wetter zum Spielen und Toben ein. Die warmen Sonnenstunden verbrachten wir, bepackt mit Wasserflamingo und Wasserpistole, in verschiedenen Seebädern in Lungern, Interlaken und Hergiswil. Unsere Entdeckungstouren führten uns zum Wasserfall in Lungern, zur beindruckenden Aareschlucht in Meiringen sowie zur Glasi in Hergiswil, aus deren Spiegellabyrinth zum Glück alle wieder herausfanden. Getarnt als Zwerge, bezwangen wir mit letzten Kräften den Muggenstutzweg und die Kugelwanderung auf dem Hasliberg, worauf wir im Nachhinein sehr stolz sind.

An den Tagen, an denen es Petrus nicht allzu gut mit uns meinte, verbrachten wir unsere Zeit mit Gesellschaftsspielen, Singen und Neukreationen im Lagerhaus. So verwandelten wir uns täglich neu in Phantasiewesen wie Emoijs, Eisköniginnen, Feen oder Spinnen.

Ein tolles und erlebnisreiches Sommerlager liegt hinter uns. Wir haben gemeinsam viel gelacht und die Zeit in vollen Zügen genossen.

GRUPPE PHÖNIX - WALD/ZH

In Wald ZH angekommen und nach dem Zimmerbezug gab es für die Jugendlichen eine Erfrischung im hauseigenen Bassins. Nach dem Nachtessen gingen die Meisten noch mit den Ponys spazieren. Diese Aktivität entpuppte sich über die Woche als Abendritual.
Am regnerischen Dienstag fuhren wir ins Sauriermuseum nach Aathal. Nach der Besichtigung wurde es wieder sommerlich heiss, sodass wir uns spontan für den nahegelegenen Pfäffikersee entschieden. Nach einem Spaziergang kamen wir an einer idyllischen Badestelle an, wo wir fast alleine waren. Am nächsten Tag ging es in den Zürichsee, wo wir den Tag mit Baden, Spielen etc. verbrachten.

Am Donnerstag wollten die Jugendlichen in Rapperswil shoppen. Nach dem Tütentragen stärkten wir uns noch bei einem gemütlichen Pizzaessen in der Altstadt. Die nächsten beiden Tage verbrachten wir mit einer kleinen Schiffrundfahrt auf dem Zürichsee und auf dem Hof. Jeder hatte Zeit zum „Chillen“ und die erste Lagerwoche ging zu Ende.

Die zweite Lagerwoche begann mit einem Ausflug in den Zoo Zürich. Besonderen Eindruck hinterliess die 75-jährige Galapagos Schildkröte. Da das Sommerwetter etwas auf sich warten liess, begaben wir uns tags darauf auf die wilden Rutschen im Alpamare. Nach so viel Action legten wir einen Ruhetag im Lagerhaus ein, der auch Gelegenheit bot, nochmals ausgiebig die Hoftiere zu geniessen. Am Mittwoch beglückten uns sommerliche Temperaturen, sodass wir uns auf einen Sprung in den Zürisee freuten und am Abend mit traumhaftem Bergpanorama beim Lagerhaus grillierten. Zum Lagerabschluss liessen wir uns dann noch auf 2‘502m.ü.M. gondeln, auf den höchsten Berg im Alpsteingebiet. Ein Frühstücksbuffet im Panoramarestaurant des Säntis lockte und ein weiteres Sommerlager neigte sich damit dem Ende zu.

Gruppe Provence - mit dem velo um den bodensee

Am 01.07.2019 machte sich die Gruppe Provence zu einer zweiwöchigen Umrundung des Bodensees auf. Bei den Tagesetappen, die von der Distanz zwischen 25 und 30 Kilometern lagen, konnten die Kinder ihre im Rahmen der Trainingstouren erworbene Kondition unter Beweis stellen.

Die Übernachtungen fanden grösstenteils auf Bauernhöfen statt. Neben der neuen Erfahrung, dass man auch im Stroh sehr gut nächtigen kann, bekamen die Kinder Einblicke in das Leben auf dem Bauernhof. Sie durften beim Melken helfen und abends selbst Butter machen, die es dann am nächsten Morgen zum Frühstück gab.

In der Mitte des Lagers konnte die Gruppe Provence während einer zweitägigen Regenerationspause die malerische Stadt Lindau erkunden. Übernachtet wurde in der Jugendherberge, die von den Kindern aufgrund ihrer tollen Ausstattung als «Jugendhotel» gepriesen wurde. Die tollen Spielangebote und das kulinarische Angebot konnten bei den Kindern ebenfalls punkten.

Der Ausspruch «Reisen bildet» füllte sich für die Pedaleure jeden Tag neu mit Leben. Unvorhergesehene Situationen (z.B. die Umfahrung eines Erdrutsches über die Berge) mussten gemeistert werden und die vielfältigen Eindrücke und Landschaften, die auf dem Fahrradsattel an den Kindern vorbeiflogen, sorgten am Abend für Gesprächsstoff. Einer der Höhepunkte war der Besuch des Affenberges in Salem, auf dem man Affen aus nächster Nähe erleben konnte.

Im Laufe der Tour wurde viel im Bodensee gebadet, Ping-Pong Rundlauf gespielt, Trampolin gesprungen - und natürlich auch das eine oder andere Glace als Belohnung für die Strapazen der Veloetappen verzehrt. Die Bewegung sorgte dafür, dass am Abend alle müde und zufrieden zu Bett gingen.

Alle Bewohner der Gruppe Provence haben die Umrundung des Sees mit Bravour gemeistert. Dies ist eine Leistung, an die sie sich erinnern werden und auf die sie stolz sein können!

Gruppe Sirius - Landarenca im Calancatal

Auch dieses Jahr haben wir unser Sommerlager im Tessin geplant und durchgeführt. Unser Lagerhaus befand sich im malerischen Bergdorf Landarenca im Calancatal. Für viele war es eine neue Erfahrung in einer solch alpinen Umgebung (1200 m.ü.m) zu wohnen. Die Tatsache, dass dieses Dorf autofrei und vom Tal aus nur mittels Wanderweg oder Seilbahn zu erreichen ist, vermittelte eine authentische und urchige Stimmung. Die Haushühner der Bewohner bewegen sich frei im Dorf und haben sich sehr für uns Neuankömmlinge interessiert. Um aber auch noch weitere Vögel kennenzulernen, führte uns ein erster Ausflug in die Falconeria Locarno. Der nahe Kontakt zu den eindrucksvollen Greifvögeln war für alle ein bleibendes Erlebnis. Bei dem schönen Wetter nutzten wir auch immer wieder die Gelegenheit zum Baden, sei es im schönen Lago Maggiore oder auch mal im nahen Gebirgsbach Calancasca, wo sich jedoch niemand dazu durchringen konnte, ganz ins erfrischende Gletscherwasser einzutauchen. Für die Schnäppchenjäger besuchten wir das bekannte Outletcenter Fox-Town. Um die Italiensche Kultur zu erleben, verbrachten wir einen Tag südlich der Grenze und besuchten Luino mit seinem Markt. Eindrucksvoll war auch der Besuch von Bellinzona mit seinen mittalterlichen Wehranlagen und dem schönen Stadtkern. Nach zwei Wochen Bergwelt mit wackligen Gondelbahnfahrten und sehr eingeschränkten Möglichkeiten zu Mediennutzung, freuten sich dann alle wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückzureisen.

 

Unsere Therapiepferde wandern aus

Unsere langjährige Reitpädagogin wanderte mit ihrer Familie nach Ungarn aus. Dabei durften natürlich ihre 5 Pferde und Pony’s nicht fehlen. Ein grosser Pferdetransporter holte die Therapiepferde in der Leiern ab. Der grosse und stolze Lanzelot sollte als erster in den Lastwagen einsteigen, was ihm aber zuerst gar nicht geheuer vorkam. Mit viel Geduld, Zuspruch und einem Bündel Heu vor der Nase, konnte er aber davon überzeugt werden, seinen Platz im Laster einzunehmen. Danach folgten nacheinander Saga, Högni, Winda und Roby. Nun konnte die lange Reise nach Ungarn beginnen und mittlerweile wissen wir, dass allesamt gut in ihrer neuen Heimat angekommen sind.

 

sternwanderung

Bei strahlend schönem Wetter konnte am 4. Juni die Sternwanderung durchgeführt werden. Das Thema der diesjährigen Wanderung war «Schatzsuche». So machten sich denn die verschiedenen Gruppen auf, den Schatz auf unterschiedlichen Wegen und Strecken zu suchen. Während die Gruppe mit der Rollstuhlfahrerin eine Strecke von 2,6 km bewältigen musste, legten die Radfahrer*innen gar 13 km zurück. Die drei anderen Gruppen kamen schliesslich alle auf unterschiedlich langen Wegen – zwischen 4 km und 8 km - ans Ziel. Unterwegs hatten alle noch diverse zusätzliche Aufgaben zu lösen, ehe sie sich dann in den Langen Erlen zum Mittagessen wieder trafen. Vor dem Mittagessen musste dann aber noch das letzte grosse Rätsel gelöst werden. Dazu mussten die fünf Teile einer Schatzkarte zu einer grossen Karte zusammengesetzt werden. Es dann wurde klar ersichtlich, was denn nun der grosse Schatz ist: Tipizelte!
Während die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen von Gelterkinden nach Basel unterwegs waren, hatte das Küchenteam vor Ort bereits alles zum Zmittag vorbereitet: Würste vom Grill, feine Salate und frisches Brot. Das schmeckte allen sehr gut.
Zufrieden und gestärkt kehrten schliesslich alle gemeinsam in die Leiern zurück, wo noch eine weitere Überraschung auf sie wartete. Ein schönes Tipizelt erfreute die Rückkehrenden und auch die kühle Glace wurde dankend angenommen.
Ein toller Tag, perfekt organisiert und bei schönstem Sommerwetter durchgeführt.

 

Erlebnistag im Zirkus Knie

Mit einem herzlichen Dank an die Laureus Stiftung Schweiz, welche es uns ermöglicht hatte einen ereignisreichen Tag im Zirkus Knie zu verbringen, ging ein Tag mit vielen tollen Einblicken und wunderbaren Eindrücken für die Klasse B1 zu Ende.

Der Tag begann mit einer unterhaltsamen Zug- und Tramreise nach Basel in die Rosentalanlage. Nach dem Empfang unserer Eintrittsbuttons ging es direkt zu den täglichen Proben der wunderschönen Pferde, Ponys, Lamas und Kamele. Fredy Knie jun. weihte uns in die Trainingsmethoden mit den Tieren ein. Es war eindrücklich zu sehen, wie die Tiere ganz sanft zu den herausfordernden Formationen, welche sie zu lernen haben, hingeführt werden. Gesättigt mit Hamburger, Pommes, Getränken und Süssigkeiten durften wir nach dem Mittagessen, hinter die Kulissen des Zirkus sehen. Wir erhielten staunend Einblicke in die rossartige Logistik des Zirkus, die Garderobenwagen und den Backstage-Bereich der Artisten, die Vorbereitungsarbeiten an den Pferden für die Vorstellung und einem Rundgang durch den Zoobereich des Zirkus. Kurz darauf hiess es Manege frei! Gebannt folgten wir den spektakulären Darbietungen der Artisten und Tiere. Die wunderschönen Szenen und Bilder wurden untermalt durch die Musik der Live-Band. Die Clowns sorgten für viele Lacher und grosse Begeisterung bei
jung und alt. Abgerundet wurde unser Tag mit Glace, Popcorn und Lollypops, die wir in der Pause und nach der Vorstellung noch geniessen durften.
Mit der Rückreise auf die Leiern schlossen wir einen sehr tollen, erlebnisreichen Tag ab, von dem viele schöne Momente in Erinnerung bleiben.

 

Projektwoche in der Schule

Mitte Mai fand in der Schule eine Projektwoche statt. Dabei haben die Lehrpersonen zusammen mit den Schülerinnen und Schülern das Thema des kommenden Leiernfestes «Wilder Westen» aufgenommen und sich auf die Spuren der Cowboys und Indianer begeben. Sie lernten die Sitten und Gebräuche der Indianer kennen, befassten sich mit der Lebensweise der Cowboys. Dabei begegneten ihnen auch ein paar mutige Frauen, welchen im Wilden Westen auf ganz eigene Art «ihren Mann stellten».
Im Werkunterricht, im Textilen Gestalten und in diversen Schulstunden entstanden bunte Marterpfähle, schöne Lederarmbänder, toller Indianerschmuck, sogar eine richtige Bar und noch Vieles mehr. Die Kinder und Jugendlichen konnten ihrer Kreativität vollen Lauf lassen.

Nebst vielen Aktivitäten auf der Leiern begaben sich die die Schülerinnen und Schüler auch auf Spurensuche, unternahmen Schnitzeljagden, waren mit den Pferden im Wald unterwegs, kochten echte Indianersuppe und Schlangenbrot am offenen Feuer, und versuchten sich sogar als Goldsuchende. Ebenfalls durfte natürlich auch das gemeinsame Erleben eines Winnetou-Filmes auf der Grossleinwand nicht fehlen. Insgesamt war es eine abenteuerliche, spannende und sehr lehrreiche Woche für alle Beteiligten.

 

Vorführung Heilpädagogisches Reiten

Zum Abschluss des Schuljahres hat ein Teil der Kinder und Jugendlichen, welche das Heilpädagogische Reiten besuchen, eine schöne Vorstellung mit den Pferden gegeben. Dabei führten sie vier Pferde über einen Parcours, bei dem die erfahrenen Tiere zeigen konnten, dass sie sich von raschelndem Untergrund, einem Ball oder gar ein paar Wasserspritzer nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer aus der Schule und dem Internat haben die Leistungen der Pferde bewertet. Der stolze, grosse Lanzelot ging klar als Sieger hervor und freute sich über ein verdientes Rüebli von Simon.

 

ESELTAGE

An drei aufeinanderfolgenden Nachmittagen im Juni besuchten sechs Kinder und Jugendliche der Leiern eine bunt durchmischte Eselherde im Kanton Aargau. Unter Anleitung konnten sie mit "ihrem" Esel die nahe Umgebung entdecken. Nach der gemeinsamen Wanderung blieb jeweils noch Zeit um die vielen weiteren Tiere auf dem Hof kennen zu lernen und Zeit mit ihnen zu geniessen. Als krönender Abschluss steht nun noch ein Ausflug mit den Eseln inklusive Übernachtung an.

 

Fasnacht 2019

Die Schüler der Leiern haben dieses Jahr, im wahrsten Sinne des Wortes, mit Pauken und Trompeten am Kinderfasnachtsumzug von Gelterkinden teilgenommen. Unter der Leitung von Ph. Michel wurde eine Guggenmusik gegründet, die mit 3 einstudierten Liedern die Zuschauermengen unterhalten und in Fasnachtsstimmung versetzt hat.

Trotz schlechtem Wetter und eingeschränkter Sicht durch die Larven sowie der teilweise unhandlichen Instrumente, hatten die meisten grosse Freude an dem Umzug.

Gegen Ende wurde der lange Marsch mit Mehlsuppe und Wienerli belohnt.

 

SCHNEETAGE AN UNSERER SCHULE

In der Vorfasnachtszeit hatten alle Klassen unserer Schule die Gelegenheit einen Schneetag in den Schweizer Bergen zu verbringen. Jede Klasse durfte einen geeigneten Wintersportort auswählen, um dort einen herrlichen Tag zu verbringen. Adelboden im Berner Oberland, Melchsee-Frutt in Obwalden ob Sarnen sowie Sörenberg im Entlebuch wurden auserkoren. Nach einem „Wintercheck“ in Sachen Kleidung und Ausrüstung, ging es mit unseren Schlitten auf die Pisten. Bei mehrheitlich prächtigem Wetter wurden die Schneetage bis zur letzten Minute ausgekostet.

Bei den Schülerinnen und Schülern wie auch bei den Lehrkräften sind die Schneetage äusserst beliebt. Einen ganzen Tag lang „sun, fun and nothing to do“ lockert den Schulalltag auf und stärkt soziale Kompetenzen. Besonders erfreulich ist, dass auch in diesem Jahr keinerlei Missgeschicke oder gar Unfälle die prächtigen Schneetage getrübt haben.

 

Schneetag Klasse B1

Ein strahlender Morgen begrüsste uns schon frühmorgens um acht und liess uns gutgelaunt Richtung Adelboden fahren. Das wunderschöne Wetter, die Fernsicht auf die Alpen und die Aussicht auf tolle Schneeverhältnisse, liess die etwas längere Fahrt wie im Flug vorbeigehen.

Auf der Tschentenalp angekommen wurden sofort die verschiedenen Schlitten, welche man dort mieten kann, inspiziert und ausgesucht. Dann ab ins Vergnügen!!! Schnee soweit das Auge reicht, Sonne pur und ein tiefblauer Himmel. Was will man mehr!?

Der Schlittelpark auf der Tschentenalp bietet für alle die passende Herausforderung. Blaue, rote und schwarze Schlittelwege ganz ohne Skifahrer und Wanderer. Super toll!! Super auch das Mittagessen im Restaurant Tschentenalp bei Spaghetti und Pommes. Gut gestärkt und voller Energie ging’s wieder auf die Schlittelpisten.

Viel zu schnell hiess es dann den Schlittelpark Tschentenalp hinter sich zu lassen und den Heimweg in Angriff zu nehmen. Die Rückfahrt verlief, fast ohne Stau, ganz reibungslos. Ein wunderschöner Tag neigte sich dem Ende entgegen und so trafen wir etwas müde, jedoch wohlbehalten gegen Abend wieder auf der Leiern ein.

Schneetag Klasse LL2

Wir verbrachten einen unvergesslichen Schneetag bei wunderschönem Wetter im Melchsee-Frutt. Die Schüler schlittelten und spazierten im Schnee, bauten Schneehöhlen und wir genossen ein feines Mittagessen im Restaurant. Alles hat tipptopp geklappt.

Die Klassenlehrpersonen K. Wald & R. Schütz sprechen ein grosses Lob an die Schüler aus und bedanken sich bei den Begleitpersonen M. Schälibaum, F. Uhlmann und besonders bei M. Hofer.

 

Zauber-Show mit Daniel Kalman

Am letzten Mittwoch begeisterte uns Daniel Kalman mit seiner bezaubernden Show. Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren gleichermassen beeindruckt von den Zauberkünsten des Magiers. Da wurden Papierschnipsel zu echten Geldscheinen, die dann wieder verschwanden, um später auf wundersame Weise, an den unmöglichsten Orten von Daniel Kalman wieder hervorgezaubert zu werden. Jasskarten wurden gemischt und richtig gedeutet, Würfelzahlen per Gedankenlesen exakt interpretiert und schlussendlich schwebte sogar ein Tisch sanft und auf geheimnisvolle Art durch das Foyer.

Die Kinder und Jugendlichen haben am nächsten Tag im Schulunterricht detailliert von diesem Erlebnis berichtet und sich gefragt, wie man diese Kunst wohl lernen kann! Den spannenden Zauber-Nachmittag werden wir alle noch lange in guter Erinnerung behalten. Herzlichen Dank an Daniel Kalman, der uns alle verzaubert hat.

 

Weihnachtsfeier mit den Eltern

Mitte Dezember durften wir viele Eltern, Grosseltern, Göttis, Gotten und Geschwister unserer Kinder und Jugendlichen zu einer Weihnachtsfeier begrüssen. Zu Beginn trafen wir uns für einen wärmenden Punsch unter der beleuchteten Tanne vor dem Haus. In der weihnachtlich dekorierten Turnhalle sangen wir nach der Begrüssung durch die Institutionsleiterin ein paar schöne Weihnachtslieder. Dabei wurde der Chor von verschiedenen Mitarbeitenden und Kindern musikalisch begleitet. Gemeinsam hatten wir im Laufe der Adventszeit die Lieder mehrmals geübt und uns auf diese Weise auf die stimmungsvolle Weihnachtsfeier vorbereitet. Nach dem offiziellen Teil der Feier durften sich alle am Buffet mit einem feinen "Chilli con Carne" oder einem Linsengericht bedienen.

Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute im 2019.

 

Samichlaus auf den Wohngruppen

Wann wird das Glöckchen läuten? Werde ich in den Schwarzwald mitgenommen oder darf ich doch eine Überraschung entgegennehmen? Gibt es den Samichlaus überhaupt oder ist er doch nur verkleidet?
Diese Fragen wurden am 6. Dezember beim gemeinsamen Z‘ Vieri heiss diskutiert und konnten so auch nicht eindeutig beantwortet werden. Zumindest nicht von uns.
Es wurde langsam dunkel, die Stimmung zauberhaft und doch angespannt. Plötzlich hallte die Glocke vor dem Wohnungseingang und das Gerede verstummte blitzschnell.
Nun trat der Samichlaus ehrwürdig ein und nahm mitten in der Stube Platz. Eines nach dem anderen sassen die Kinder zum Chlaus hin und hörten erfreut viel Positives über sich. Kleine Rügen nahmen sie sich zu Herzen. Die Kinder trugen ihre vorbereiteten Verse und Liedchen vor und wurden zu guter Letzt mit einem herrlichen Chlausensäckli beschenkt.

Ein herzliches Dankeschön für die grosszügigen Chlausensäckli an die Damen des Kiwanis-Clubs Schloss Binningen!

Indischer Kochkurs

In diesem Jahr fanden in unserer heiminternen Küche diverse Kochkurse statt, die rege besucht wurden und die Teilnehmenden begeisterten. So konnte man zum Beispiel zwischen Fleischgerichten, italienischer und vegetarischer Küche, Barbeque oder Fingerfood wählen. Im September stand an zwei Abenden die indische Küche auf dem Programm. Dabei konnten die Hobbyköche unter der fachkundigen Leitung des Küchenchefs Giammarco Marziali in die wunderbaren Gerüche Indiens eintauchen. Mit viel Freude wurde feines Naan-Brot, ein Dahlgericht und ein Rinds-Curry Rogan Josh mit Basmati-Reis hergestellt. Kardamom, Safran, Ingwer, Kreuzkümmel, Chili, Koriander und Knoblauch ergaben einen herrlichen Duft in der Küche und alle freuten sich auf das gemeinsame Essen. Zum Dessert musste aber zuerst noch ein frisches Ananas Kesari kreiert werden. Mit grossem Genuss wurden die exotischen Speisen gegessen und ein wenig stolz waren wir alle darauf, diese authentisch riechenden Gerichte selber hergestellt zu haben.

Die Kochkurse waren ein grosser Erfolg. Interessierte Personen aus Gelterkinden und der Umgebung, aber auch Mitarbeitende der Leiern haben daran teilgenommen. Im neuen Jahr planen wir weitere fünf Kochkurse, für die man sich schon bald anmelden kann. Den Flyer dazu finden Sie demnächst auf dieser Homepage.

 

Ausflug Team Services

Am 13. September 2018 fand der Team Tag des Teams Services statt.

Anstelle der täglichen Aufgabe nachzugehen, machte sich das Team im wahrsten Sinne des Wortes «auf die Flucht». 

Unsere Flucht startete am Morgen beim Kaffee in der Nähe des Bahnhofs Basel. Ziel war anschliessend das Volta-Quartier, wo wir uns während gut einer Stunde in zwei Teams in unterschiedliche «Escape-Räume» begaben. Durch kniffliges Rätselraten galt es verschiedene Räume zu erreichen, deren Türen sich natürlich erst durch die richtige Lösung öffnen liessen. Herausfordernd war die richtigen Hinweise für ein Weiterkommen zu entdecken und sich nicht auf die falsche Fährte bringen zu lassen. Nach exakt einer Stunde gelang dem einen Team die Flucht nach draussen. Das zweite Team war so vertieft und leider auch etwas verstrickt, dass der Raum erst nach Ablauf der vorgegebenen Zeit verlassen werden konnte. Insgesamt war es ein tolles Spiel, welches alle in Spannung versetzte. 

Nach einem feinen Mittagessen im Restaurant Gifthüttli gings durch die Altstadt zur Martinskirche wo wir Gelegenheit hatten den Turm zu besteigen und die Aussicht über die Stadt geniessen konnten. Ein Spaziergang durch die Altstadt führte uns zum Abschluss des gelungenen Tages ins Café Huguenin wo’s noch ein süsses z’Vieri gab.

Dem ganzen Team ein herzliches Dankeschön für den gelungenen Tag.

 

LEIERNFEST 2018 - willkommen im Comic-universum

Hier finden Sie viele tolle Fotos vom Leiernfest 2018!

> Fotogalerie Leiernfest 2018

Nebst Stars und Sternchen aus der Comicwelt trafen sich am 7. September auch viele weitere Gäste auf der Leiern, um bei wunderschönem Wetter das Leiernfest zu geniessen.

Auch in diesem Jahr war das Zentrum Auf der Leiern wieder mit grossem Einsatz und viel Liebe zum Detail dekoriert und zu einem wunderbaren Ort der Begegnung gemacht worden. Aber nicht nur fürs Auge wurde den Besucherinnen und Besuchern viel geboten. Die Kleineren konnten sich am Schminkstand in ihren Comichelden verwandeln lassen, sich auf der Hüpfburg austoben, sich in der Schmökerecke spannende Geschichten erzählen zu lassen, auf den Ponys reiten oder sich an einem der diversen anderen Spielstände die Zeit vertreiben.

Das Leiernfest 2018 wusste aber auch die älteren Gäste bestens zu unterhalten. So konnte man unter anderem Gold waschen, böse Comicfiguren mit der Feuerwehrspritze wegspritzen oder sich als gewiefte Kletterin oder geschickter Kletterer beim Erklimmen des Harassenturms beweisen.

Wer lieber zuschauen oder zuhören mochte, den wussten die leiern-eigene Schüler-Lehrer-Band und die Leiern-Tanzgruppe die Gäste mit ihren Beiträgen aufs Beste zu unterhalten. Ihre Vorführungen wurden vom Publikum denn auch begeistert aufgenommen. Ebenso diejenigen der Band Xipenda, welche später für die Gäste aufspielte und sich mit ihrer Musik direkt in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer spielten.

Für das leibliche Wohl war an diesem schönen Nachmittag und Abend ebenfalls bestens gesorgt: ein würziger Döner. eine schmackhafte Wurst vom Grill, eine feine Crêpe oder ein authentisches, asiatisches Gericht mit Poulet und Reis, dazu ein feines Glas Wein, ein Bier oder ein Mineralwasser. Für alle Geschmäcker und alle Sinne wurde an diesem wunderbaren Fest etwas geboten.

Der grosse Einsatz aller Mitarbeitenden hat sich mehr als geohnt, die Leiern war für ein paar Stunden wunderbarer Schauplatz fantasievoller Begegnungen zwischen Superhelden, Trickfilmgestalten, Abenteuerhelden und.....

 

europapark 2018

Die Schülerinnen und Schüler der Leiern wurden auch dieses Jahr durch „Cello“, dem Nachlassverwalter von Selmeli Ratti, in den Europark in Rust eingeladen.
Ein herrlicher Spätsommertag bot die ideale Kulisse für die vielen Karusselle, Bahnen und Beizen.
Unsere Jugendlichen genossen den unterhaltsamen Tag in vollen Zügen. Vielen Dank für die grosszügige Einladung!

 

teamtag mitarbeitende schule

Nach einem gemeinsamen Mittagessen auf der Leiern, besuchte das Team unserer Schule das Bildungszentrum VEBO in Oensigen.
Gezielt für Menschen mit einer Beeinträchtigung bietet diese Institution Ausbildungsplätze und Arbeitsstellen in vielen Berufsbranchen. Individuelle Stärken der Mitarbeitenden der VEBO sollen ins Berufsleben integriert und gefördert werden. Ausserdem sollen die Angestellten möglichst uneingeschränkt am sozialen Leben teilnehmen können. Wertschätzung durch Wertschöpfung lautet deshalb ein wichtiger Leitsatz der VEBO.
Unser Lehrerinnen- und Lehrerteam wurde durch Herr Manfred Walther und Herr Marcel Bünder äusserst freundlich empfangen. Nach umfangreichen Informationen über die Angebote und Aufgaben der VEBO fand eine Besichtigung der diversen Produktions- und Fertigungsbetriebe statt. Bei einem guten Kaffee und herrlichem Gebäck aus der eigenen Backstube wurde die Führung durch den Betrieb beendet.
Im weiteren Verlauf des Nachmittages fuhren wir nach Olten, wo uns Herr Heinz Witschi mit vielen geschichtsträchigen Informationen und originellen Anektoten aufschlussreich durch die historische Altstadt führte.
Einen fröhlichen Ausklang unseres Teamtages bildete ein Umtrunk im legendären Restaurant Rathskeller Olten, amtlich eine „Altschweizerische Trinkstube“, vor Ort schlicht und unbedingt „Chöbu“ genannt. Hier treffen sich Oltener jeglicher sozialer Schichten ganz ungezwungen zum gemütlichen Zusammensein. Obwohl wir an diesem fast schon heilig anmutenden Ort im Grunde „fremde Fötzel“ darstellten, fühlten wir uns sofort heimelig und bestens aufgehoben.

Wir bedanken uns herzlich bei den Verantwortlichen der VEBO, Herr Walther und Herr Bünder sowie unserem Oltener Stadtführer, Herr Witschi für ihr professionelles und sympathisches Engagement.

 

LEIERNFEST 2018

> Sponsorenliste Leiernfest (PDF)

 

Sommerfest Verband Soziale Unternehmungen

Der Verband Soziale Unternehmungen beider Basel hat sein diesjähriges Sommerfest im Zentrum Auf der Leiern ausgerichtet. Rund 40 geladene Gäste aus sozialen Institutionen im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich beider Kantone trafen sich im Foyer der Leiern
und pflegten an diesem Abend einen angeregten, informellen Austausch. Neue Kontakte konnten geknüpft, bestehende Kontakte gepflegt werden. Das feine Essen und die schöne Musik der Gruppe «Xipenda» aus Basel rundeten den gemütlichen Abend ab.

 

SPENDE

Ein Vogelhäuschen mit besonderem Inhalt haben wir von Herrn und Frau Schaffner aus Gelterkinden überreicht bekommen. Zum runden Geburtstag wünschte sich Herr Schaffner von seinen Gästen keine Geschenke, sondern Spendenbeiträge für das Zentrum Auf der Leiern. Dabei sind stolze CHF 3'800.- zusammen gekommen. Das Ehepaar hat den Betrag grosszügig aufgerundet. So konnten sie uns das Vogelhaus gefüllt mit CHF 5'000.- für unsere Kinder und Jugendlichen übergeben.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn und Frau Schaffner und alle anderen Beteiligten für diese tolle Spende.

 

Start ins neue schuljahr 2018/19

Am Montag, den 13. August 2018 wurde das neue Schuljahr 2018/19 auf der Leiern eingeläutet. Unsere Institutionsleiterin, Frau E. Bauer-Richter, heisste in Ihrer Begrüssungsansprache alle Anwesenden herzlich willkommen. Natürlich standen alle Neuankömmlinge im Fokus der Feier. Die Schülerinnen und Schüler, Praktikantinnen und Zivildienstleistenden, Lehrerinnen und Lehrer sowie die neue Schulleiterin Frau D. Witschi, wurden alle persönlich begrüsst und mit einem kleinen Present empfangen.
Die neuen Klassenzusammensetzungen wurden durch Frau Witschi vorgestellt. Eine mündlich präsentierte kurze Übersicht auf die Schwerpunkte des bevorstehenden Semesters gab einen Einblick in den Verlauf des kommenden halben Schuljahres.
Der Lehrer Ph. Michel, welcher schon Jahrzehnte auf der Leiern gearbeitet hatte und nun neu nach einem dreijährigen Unterbruch wieder zu uns zurückgekehrt ist, leitete die musikalischen Beiträge zur kleinen Eröffnungsfeier.
Allen ein rundum gutes, erfolgreiches und fröhliches Schuljahr!

 

Sommerlager der wohngruppen 2018

Gruppe kolibri In Montbovon, Kt. freiburg

Die Gruppe Kolibri verbrachte das diesejährige Sommerlager in dem malerischen Örtchen Montbovon im Kanton Fribourg.

Mit wenigen Ausnahmen hatte uns Petrus sommerliche Temperaturen beschert, infolge derer wir zahlreiche Ausflüge ins Grüne unternehmen konnten. Diese reichten von Kurzausflügen zum nahegelegenen Bach, wo man die Seele baumeln lassen konnte, bis hin zum ausgiebigen Badespass im Strandbad Murten. Kulturell erweiterten wir unseren Horizont durch einen Besuch des Schlosses Gruyère. Für das leibliche Wohl sorgte der Besuch der Schokoladenfabrik "Maison Cailler", infolgedessen wir uns nun allesamt als diplomierte SchokoladentesterInnen verstehen.
Wir durften 12 Tage voller Emotionen und besonderer Ereignisse erleben. Wir feierten Geburtstag, Besuche und Abschiede. Zusammen haben wir viel gelacht, gegessen, grilliert, gesungen, gespielt, gestritten, diskutiert, geweint, alte Muster gepflegt oder neue kreirt.

Rückblickend sind wir alle um einige Erfahrungen reicher. Diese individuell erlebten Kostbarkeiten reichen von der Glückseligkeit durch den Genuss eines herrlichen Frühstücks bis hin zum Erleben von Freundschaft und Zugehörigkeit.
Es waren schöne, aber auch anstrengende Tage!

 

Gruppe Athene Im mouatathal, Kt. schwyz

Wir genossen unser Sommerlager im schönen Muotathal im Kanton Schwyz.
Nebst den Mitgliedern unserer Wohngruppe Athene waren noch weitere Hausgäste anwesend. Es entstand dadurch eine Art “kurzfristige Patchwork-Familie“, welche keine Langeweile aufkommen liess, jedoch auch für gewisse Engpässe sorgte.
Entspannende und unterhaltsame Momente boten unsere interessanten Ausflüge.
Wir besuchten in den Tierpark Goldau, in welchem wir vielen Wildtieren in nächster Nähe begegnen konnten. Um die drückende Sommerhitze gut zu ertragen, nutzten wir die Bademöglichkeiten im nahegelegenen Vierwaldstättersee und im kleinen Lauerzersee unterhalb des berühmten Mythen Bergmassives. In der Nähe unserer „Villa Kunterbunt“ befand sich eine grosse Husky Farm, welche wir bei einer interessanten Führung kennenlernen durften. Die quirligen Hunde begeisterten Gross und Klein.
Da wir nicht weit von der Kantonshauptstadt Schwyz entfernt waren, hatten wir die bequeme Möglichkeit alles zu bekommen, was wir benötigten. Ein inensiverer Shoppingtag durfte natürlich nicht fehlen. Während die Jungs in den Läden für Unterhaltungselektronik unterwegs waren, verloren sich die Mädels in den Kleiderläden.
Das viele gute Essen und manch leckere Glace schlugen etwas auf die Hüften. Um den Kalorienüberschuss wieder abzutrainieren, unternahmen wir zwei wunderschöne Wanderungen in den umliegenden Bergen.

Zum Lagerabschluss und der damit einhergehenden Verabschiedung eines grossartigen Mitarbeiters genossen wir mitten in Luzern einen herrlichen Pizzaschmaus.

 

Gruppe Ahorn In ponte cremenaga, Kt. tessin

Unser Sommerlager auf dem Ferienareal «Bosco Della Bella» in Ponte Cremenaga war abenteuerlich und erlebnisreich.
Der umliegende Wald war für die Kinder und Jugendlichen ein beliebtes Spielparadies, in welchem sie sich selbständig und nach Herzenslust austoben konnten. Per Walkie-Talkie wurde dann zum Abendessen gerufen.
War es mal zu heiss, wurde im internen Schwimmbad ausgiebig geplanscht. Natürlich wollten wir den Rest des Tessins auch noch erkunden und unternahmen diverse Tagesausflüge.
So besuchten wir die pulsierende Stadt Lugano und mieteten dort ein Motorboot, mit welchem wir uns durch die Wellen kämpften. Mit dem Kursschiff schwankten wir nach Melide und konnten in der bekannten Freiluftanlage Suisseminiatur die Schweiz im ganz kleinen Massstab betrachten. In Caslano sprangen wir mit halsbrecherischen Sprüngen vom Steg ins kalte Wasser.
Da berühmte Kleidermarken auch mal ausverkauft werden müssen, besuchten wir zur grossen Freude der älteren Gruppenmitglieder, das «FoxTown Factory Stores» Einkaufzentrum in Mendrisio.

Mit einer spannenden Schnitzeljagd durch den Wald unseres Ferienareals wurde das Lager vor Ort beendet.

 

Gruppe Provence In Wangelen, Kt. Bern

Die Gruppe Provence hat ihr Sommerlager in Wangelen bei Heimenschwand im wunderschönen Emmental verbracht, weit oberhalb von Thun.
Das Lagerhaus war mit seinen vielen Aufenthaltsräumen, Stockwerken, Spielmöglichkeiten und einem eindrücklichen Bergpanorama perfekt. Die hauseigene Wasserquelle versorgte uns mit frischem Trinkwasser und floss ausserdem in einen Badeteich, wo wir uns täglich herrlich abkühlen konnten
Die Lagerzeit verging wie im Flug. Wir haben ein Riesenprogramm durchlebt, spielten ausgedehnte Pingpong Partien und herausforderndes Billard, spannende Töggeliwettbewerbe, bekannte und kreative Neuerfindungen an Spielen in der Turnhalle. Vielerorts haben wir ausgiebig gebadet - im Planschbecken, im Hausteich und im nahegelegenen Thunersee. Ausserdem bastelten eigene Fackeln, spielten Fussball, besuchten das Freilicht-Museum Ballenberg, durchschritten die eindrückliche Aareschlucht und schlugen uns in der Kambly Bisquit Fabrik die Bäuche voll.

Ein tolles und erlebnisreiches Sommerlager liegt hinter uns, wir haben gemeinsam viel gelacht und die Zeit in vollen Zügen genossen.

 

Gruppe sirius In Astano, Kt. tessin

Die Gruppe Sirius verbrachte dieses Jahr ihr Sommerlager im schönen Tessin auf einem Campingplatz "Al Laghetto" in Astano. Die idyllische Umgebung trug viel dazu bei, dass wir ein entspanntes und tolles Lager miteinander erlebten.
Wir genossen die warmen Temperaturen im Tessin. Aktivitäten im und am Wasser, beispielsweise im Lido di Lugano, sorgten für angenehme Abkühlung.
Abwechslung und Unterhaltung boten unter anderem unsere Besuche des berühmten Marktes von Luino in Italien und des Freizeitparks Swiss Miniature in Mendrisio. Ein Highlight für die Gruppe war die Wanderung zur tibetanischen Hängebrücke "Carasc" und die Überwindung, über diese 696m lange und 130m hohe Brücke zu laufen. Auf der anderen Seite angekommen, durften alle stolz auf sich sein.  

Am Schluss des Lagers musste sich die Gruppe Sirius von drei Jugendlichen verabschieden, welche nach den Sommerferien ins Berufsleben starten werden. Wir wünschen ihnen auf ihrem weiteren Weg alles Gute.

 

Gruppe phoenix In cremenaga, Kt. tessin

Die Jugendwohngruppe Phoenix verbrachte das Sommerlager im Tessin, im Feriendorf Bosco della Bella, in der Gemeinde Cremenaga.
Wir nutzten die Nähe zu Italien und liessen uns gerne von dem italienischen Flair anstecken. So besuchten wir Luino und die Borromäischen Inseln im Lago Maggiore. Am Lago di Lugano fanden wir einen schönen Badeplatz, wo wir auch unsere Kanus einsetzen konnten. Ein Besuch im Maggiatal und eine schöne Wanderung gehörten auch zum Programm.
Das Abschlussessen und das Verabschieden der austretenden Jugendlichen rundete das Lager ab.

 

VORSTELLUNG CLOWNS

In der letzten Schulferienwoche besuchte uns eine Gruppe von vier Clowns, die uns mit einer gelungenen Vorstellung Unterhaltung boten. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben sich amüsiert und sich am Schluss mit einem herzhaften Applaus bedankt.